1:6-Niederlage in Hollen

1:6-Niederlage in Hollen

Spetz schloss am Freitagabend leider an die Partie in Großefehn an und verlor auch in der Höhe nicht unverdient. Tjark Pistoor brachte den FTC Hollen schon nach fünf Minuten in Führung. Den Rückstand verkraftete der SVS noch relativ gut, auch weil Sven Saathoff wieder einmal mit seiner individuellen Klasse glänzen und noch in der Anfangsviertelstunde ausgleichen konnte. Das 1:1 gab unserem Team aber leider keinen Auftrieb und versetzte die Hollener auch nicht in Schockstarre. Nur wenige Minuten später sorgte Steffen Weerts mit seinem ersten von drei Treffern an diesem Tag für die erneute Führung der Gastgeber. Kurz vor dem Seitenwechsel fiel zu allem Überfluss noch das 3:1. Die beste Phase hatte unser Team nach der Pause. Spetz drängte auf das 3:2, aber ohne Erfolg. Als etwa 20 Minuten vor dem Ende das 4:1 fiel, trug man nur noch wenig zur Partie bei. Hollen zeigte sich weiter spielfreudig und schraubte das Ergebnis noch in die Höhe.

Tore: 1:0 Pistoor (5.), 1:1 Saathoff (12.), 2:1 Weerts (12.), 3:1 Oltmanns (45.), 4:1 Weerts (68.), 5:1 Baumann (78.), 6:1 Weerts (86.)

SVS: Hassenstein, Mäcken, Kuhlmann, Gronewold, Book (51. Trauernicht), Lienemann, Saathoff (77. Lübben), Duis, A. Backer, Oltmanns, H. Backer (29. J. Backer)

Träge und zerfahren: SVS verliert Derby in Großefehn

Träge und zerfahren: SVS verliert Derby in Großefehn

Es gibt Tage, an denen wenig zusammenläuft. Und einen solchen Tag erwischte unser Herrenteam gestern offenbar. Kaum ein Spieler konnte an die Leistung in der Vorwoche anknüpfen. Der SV Großefehn musste wenig dazu beitragen, dass das Spetzer Spiel nicht rund lief. Stattdessen musste die Dritte unserer Nachbarn nur auf Fehler warten, die zuhauf gemacht wurden. Angefangen hatte das Spiel dabei vielversprechend: Der SVS kam kurz nach dem Anpfiff schon zu einer aussichtsreichen Möglichkeit, doch Sven Saathoffs Abschluss landete nicht im Netz. Aber dann kam nicht mehr viel. Spetz wirkte müde und unkonzentriert, was sich vor allem darin zeigte, dass viele Pässe, ganz gleich ob unbedrängt oder nur über wenige Meter, nicht ankamen, unsere Spieler aber auch nicht schnell schalteten und kaum Anspielstationen boten. Zum zerfahrenen Spielaufbau gesellten sich immer wieder missglückte Klärungsaktionen, die die Gastgeber stark machten. In der 17. Minute erzielte Hilmar de Wall vom Punkt den sich zuvor anbahnenden Führungstreffer des SVG. Vorausgegangen war ein Foulspiel von Marco Alberts, der Heinz Schoon, der clever kreuzte, in die Hacken lief. Sechs Minuten vor dem Pausenpfiff erzielte Michael Thiergarten das nicht unverdiente 2:0. Es war eine Halbzeit zum Vergessen. Nach dem Seitenwechsel
war Spetz bemüht, Chancen herauszuspielen. Das sah oft aber eher unglücklich und unbeholfen aus, sodass die Großefehntjer Verteidigung wenig Mühe hatte, die Angriffe zu unterbinden. Wirklich gefährlich wurde es nur zweimal nach Ecken. Timo Duis verfehlte das Tor mit seinen Kopfbällen beide Male knapp. Der SVG konterte mehrfach stark, verpasste aber die Vorentscheidung. In den Schlussminuten setzte Spetz sich nochmals vorne fest, aber ohne Ertrag. Eine leistungsgerechte Niederlage.
Spetz spielt erst nächste Woche wieder.

Tore: 1:0 H. de Wall (Foulelfmeter, 17.), 2:0 Thiergarten (39.)

SVS: Bogdanski, Badewien (46. Heye), Lienemann (38. Kuhlmann), Serwe, Wiche, Saathoff, J. de Wall, Alberts, Duis, A. Backer, Oltmanns (68. H. Backer)

Überlegene Spetzer schlagen effiziente Firreler

Überlegene Spetzer schlagen effiziente Firreler

Da sind die nächsten drei Punkte für den SVS: Durch einen äußerst engagierten Auftritt bestimmte unser Team die Partie am Freitagabend von der ersten bis zur 90. Minute und schlug GW Firrel hochverdient mit 4:1. Weder vom Dauerregen, der den Untergrund rutschig machte, noch vom zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste, der aus dem Nichts fiel, ließ sich Spetz beeindrucken. Der Führungstreffer lag schon kurz nach Anpfiff in der Luft, wurde aber erst in der 21. Spielminute erzielt. Andre Lienemann setzte sich auf der rechten Seite durch, zog in den Strafraum und einfach mal auf’s Tor ab. Der Ball schlug im langen Eck ein. Der SVS war auch im Anschluss am Drücker und verpasste mehrfach, das Ergebnis noch im ersten Durchgang in die Höhe zu schrauben und das Spiel zu entscheiden. Den Firrelern gelang mit ihrer ersten und besten Torchance kurz nach dem Rückstand der Ausgleich. Firrel wurde nur noch einmal mit einem Standard gefährlich und schaffte es sonst nicht, gegen den Spetzer Defensivverbund um Timo Duis, Fabian Wiche und Marco Alberts Lösungen zu finden. Alle drei mieden keinen Zweikampf und sorgten dafür, dass Keeper Jannik Bogdanski wenig zu tun hatte. Aber auch der Rest der Mannschaft investierte viel und setzte die gegnerische Elf beinahe unerschöpflich unter Druck. Im zweiten Durchgang spiegelte sich die Überlegenheit dann auch im Ergebnis wieder: Sven Saathoff traf doppelt, Jasper de Wall erzielte das zwischenzeitliche 3:1. Die Gäste kamen mit vier Treffern noch gut weg.

Tore: 1:0 Lienemann (21.), 1:1 Lücke (28.), 2:1 Saathoff (58.), 3:1 J. de Wall (76.), 4:1 Saathoff (81.)

SVS: Bogdanski, Kuhlmann, Heye (Gronewold, 60.), Serwe, Wiche, Saathoff, J. de Wall, Alberts, Duis, A. Backer, Lienemann (H. Backer, 79.)

Sieg und Niederlage der E-Jugend

Sieg und Niederlage der E-Jugend

Unsere E-Junioren sind unter der Woche in den Spielbetrieb eingestiegen. Zum Auftakt ging es am Dienstag nach Westerende. Dort erfolgte ein klarer Auswärtserfolg. Am Ülkeweg sollte es dagegen nicht ganz so rund laufen. Der SV Ostfrisia Moordorf nahm die Punkte mit nach Aurich.

Ausgabe Nr. 1 des Gemeindemagazins

Ausgabe Nr. 1 des Gemeindemagazins

Schon gelesen? Der SVS ist Teil der ersten Ausgabe des Gemeindemagazins der Gemeinde Großefehn. Auf den Seiten 28 und 29 berichten wir über unsere Jahreshauptversammlung im Juni und unser Herrenteam. Alle zwei Monate erscheint ein neues Magazin, in dem gezeigt werden soll, was in Großefehn so los ist.

Vater & Sohn gemeinsam auf dem Platz

Vater & Sohn gemeinsam auf dem Platz

Als unser Jugendleiter Carsten Schubert schon in der Vorbereitung wieder die Schuhe für unser Herrenteam schnürte und sein ältester Sohn Fabian Wiche wenig später an den Ülkeweg wechselte, bahnte es sich bereits an: Beide standen beim Heimspiel gegen Frisia Loga II zusammen für Spetz auf dem Platz. Gut möglich, dass weitere gemeinsame Auftritte folgen. Dann aber gerne mit besserem Spielausgang.