Unser Rückblick auf’s Jahr 2020

Unser Rückblick auf’s Jahr 2020

Ein in vielerlei Hinsicht denkwürdiges Jahr neigt sich dem Ende zu. Noch wenige Stunden, dann heißt es: „Tschüss 2020! Moin 2021!“ Grund genug für uns die vergangenen zwölf Monate einmal Revue passieren zu lassen, dabei noch einen Blick auf 2019 zu werfen und erste Aussichten für 2021 zu treffen.

31. Dezember 2019

Heute vor einem Jahr blickten wir auf Fortschritte unseres Vereinslebens, die sportliche Entwicklung und insbesondere unser Vereinsjubiläum zurück. Zunächst erinnerten wir uns an schwierige Zeiten unseres Herrenteams. Auch, um herauszustellen, dass sich unlängst eine positive Entwicklung abzeichnete: Aus einer Spielgemeinschaft wurde wieder ein eigenständiges Team mit vielen neuen Gesichtern. Und dann beschäftigten wir uns noch einmal mit den Feierlichkeiten rund um das 70-jährige Vereinsbestehen. Das Jubiläumsspiel gegen die Traditionself des SV Werder Bremen, das ganze Drumherum, das Helferfest. Heute ist uns klar: Wir haben Glück gehabt! In diesem Jahr hätte es keine Feierlichkeiten geben können und mangels Planungssicherheit wäre es womöglich ersatzlos ausgefallen. Die Berichte über ein neuartiges Virus waren im letzten Dezember in Deutschland – wenn überhaupt – ein Nischenthema. Die Wörter „Coronavirus“ und „Lockdown“ waren den wenigsten ein Begriff, selbst „Pandemie“ dürfte für kaum jemanden im alltäglichen Sprachgebrauch eine große Rolle gespielt haben.

Januar 2020

Am ersten Wochenende des Jahres stand traditionell der vorerst letzte Gemeindepokal auf dem Plan, für dessen Organisation wir zuständig waren. Sportlich mäßig, davon ab aber ein Erfolg. Die Kinderteams und die Teams der JSG Großefehn befanden sich ebenfalls mitten in der Wintersaison, schauten schon auf einige Hallenturniere zurück und freuten sich auf die nächsten. Zum Ende des Monats fuhr unser Herrenteam für ein Wochenende nach Willingen auf Mannschaftsfahrt. Alle Beteiligten hatten enormen Spaß.

Februar 2020

Unser Herrenteam befand sich in der Vorbereitung auf die Rückrunde der Saison 2019/2020 und absolvierte erfolgreich das erste Testspiel gegen die Reserve von SuS Strackholt. Das, wie wir damals noch nicht ahnten, letzte Spiel vor einer monatelangen Zwangspause. Unser Hobbyturnier erfreute sich abermals reger Beteiligung und unsere Jahreshauptversammlung konnte wie geplant unter normalen Bedingungen stattfinden.

März und April 2020

Die Nachrichten zum neuartigen Coronavirus drohten sich zu überschlagen. Schreckensbilder, insbesondere aus der italienischen Provinz Bergamo, machten die Runde. Bund und Länder diskutierten Maßnahmen zum Umgang mit einer für uns noch nie dagewesenen Situation. Einer Pandemie, der Corona-Pandemie. Es zeichnete sich ab, dass so schnell nicht wieder trainiert und gespielt werden könnte. Im Laufe des 13. März meldete der Niedersächsische Fußballverband die zunächst bis zum 23. März geltende Einstellung des Spielbetriebs sowie die Empfehlung nicht mehr zu trainieren. Noch vor der offiziellen Bekanntgabe beschlossen wir als Verein mit sofortiger Wirkung das Trainieren und Spielen auf unserem Sportplatz sein zu lassen. Aus einer Empfehlung wurde eine Pflicht, aus dem 23. März wurde der 19. April. Und plötzlich waren nahezu alle Bereiche des öffentlichen wie auch privaten Lebens durch die im „Lockdown“ gebündelten Maßnahmen betroffen. Wir entschieden uns dazu weitere Maßnahmen zu ergreifen und die Beitrittsgelder für einen gewissen Zeitraum nicht einzuziehen sowie den Einzug der weiteren Gelder zu verschieben. Als sich die Situation durch die Maßnahmen entschärfte und auch schon zuvor wurde sich mancherorts über die Verhältnismäßigkeit des „Lockdowns“ ausgelassen, nicht selten wurde das Virus verharmlost. Das kommt nach wie vor vor, ein Teil der Menschen verwehrt sich gegen alles und jeden, auch die Realität.

Mai 2020

Nachdem zuvor schon in anderen Bereichen gelockert wurde, durften auch die FußballerInnen und alle anderen SportlerInnen zurück auf die Sportplätze, nicht aber in die Kabinen und mit Abstand zu TeamkollegInnen. Im Kinderbereich machten wir zunächst nicht Gebrauch von den neuen Maßnahmen, sondern uns weiterhin Gedanken. Das Herrenteam hingegen stieg zeitnah wieder in den Trainingsbetrieb ein.

Juni 2020

In Zusammenarbeit mit der „Fußballfabrik“ von Ex-Profi Ingo Anderbrügge wurde unter Einhaltung aller Auflagen ein kostenloser „Tag des Fußballs“ in Spetzerfehn veranstaltet, dem mehr als 60 Kinder beiwohnten. In Kleingruppen wurden die Kinder nach einer langen Fußballpause wieder zurück an den Ball geführt. Ende des Monats gab der NFV bekannt, dass sich alle VertreterInnen auf einen Abbruch der Saison 2019/2020 geeinigt hatten. Somit war das Ausspielen der Rückrunde endgültig vom Tisch und es wurde Platz geschaffen für den Start einer neuen Saison.

Juli 2020

Erst wurde Training samt Körperkontakt (aber weiterhin mit einigen Auflagen) wieder genehmigt, dann folgte die Erlaubnis für Pflicht- und Testspiele. Nach mehr als vier Monaten! Die Vorfreude wieder „normal“ Fußball spielen zu können, war riesig. Mit einigen Neuzugängen startete unser Herrenteam in die Saisonvorbereitung, die Kinder- und Jugendteams handhabten es genauso. Für das erste Heimspiel baten wir alle ZuschauerInnen darum fernzubleiben, da wir noch an der Realisierung eines Hygienekonzeptes feilten, das auch mehr als 50 ZuschauerInnen zuließ. Bis zuletzt auf der Kippe stand das Fußballcamp der „Fußballfabrik“. Mit 47 Kindern und damit deutlichem Zuwachs zum Vorjahr konnte erstmals an fünf statt an drei Tagen unter besonderen Bedingungen das Fußballspielen zelebriert werden.

August bis Oktober 2020

Die Saison startete, die Infektionszahlen stiegen aber immer wieder an und erreichten auch in Ostfriesland die kritischen Inzidenzwerte. Immer wieder wurden Corona-Infektionen in Teams publik und es herrschte Unsicherheit. Auch bei Gegnern unseres Herrenteams gab es Verdachtsfälle, weshalb die Hinrunde nicht ganz beendet werden konnte. Daneben gab es eine weitere denkwürdige Entwicklung: Nachts hatten Unbekannte mit einem Auto den Sportplatz beschädigt. Glücklicherweise konnten die Schäden gut beseitigt werden. Die Gemeinde Großefehn ergriff Maßnahmen, sodass dies nicht mehr vorkommen sollte. Der lockere Umgang mit der Pandemie im Vergleich zum Frühjahr führte erst spät wieder zu strengeren Maßnahmen und wurde eiskalt bestraft. Von Woche zu Woche, von Tag zu Tag bahnte sich an, dass es zu einer neuen Zwangspause kommen würde. Und so kam es Ende Oktober: Der vielerorts sogenannte „Lockdown light“ beinhaltete ein erneutes Spiel- wie Trainingsverbot. Zunächst gab es die Hoffnung, dass die Maßnahmen fruchten würden und es noch zu einem halbwegs erfreulichen Jahresabschluss kommen würde. Stattdessen mussten die Maßnahmen bald wieder noch weiter angezogen werden. Mindestens eine erfreuliche Nachricht hatte der Oktober aber: Wir starteten unser Crowdfunding, mit dem wir unsere Sportanlage voranbringen wollten.

November und Dezember 2020

Der „Lockdown“ wurde erneut verschärft, wir befinden uns mitten drin. Die Situation ist in Deutschland vielerorts dramatisch. Für RestaurantbetreiberInnen, VeranstalterInnen usw. Vor allem aber für viele Corona-Erkrankte, die Angehörigen, die ÄrztInnen und PflegerInnen. Viele Menschen sterben täglich am Virus, weshalb es nach wie vor entscheidend ist Kontakte zu reduzieren und Hygienevorschriften einzuhalten. Eine Hallensaison, damit war früh zu rechnen, gab es in diesem Jahr ebenso wenig wie unser Winterfest und so viele andere Dinge. Immerhin konnte Crowdfunding konnte die Erwartungen übertrumpfen und war ein voller Erfolg. Das besondere Weihnachtsfest liegt inzwischen hinter uns, nun steht der Jahreswechsel an. Und bedauerlicherweise muss auch zum Ende des Rückblicks hin noch einmal erwähnt werden: Haltet euch an die Vorgaben!

Platzarbeiten

In jedem Monat hätte man noch Informationen zu Platzarbeiten hinzufügen können. Es würde aber den Rahmen sprengen. Denn trotz aller Maßnahmen wurde der Platz regelmäßig gepflegt. Flutlichter wurden repariert, Ballfangzäune ausgetauscht. Das ist unserem „Bautrupp“ und allen anderen HelferInnen zu verdanken. Wir können uns glücklich schätzen, dass der Verein einen aktiven Kern hat, der sich für nichts zu schade ist.

Internet

Mehr als 370 Likes hat unsere Facebook-Seite inzwischen. Außerdem haben wir einen Instagram-Kanal gestartet, der ebenfalls mehr als 300 Follower hat (Links dazu auf unserer Startseite links). Auf unserer Internetseite haben wir wohl so viele Texte geschrieben wie nie zuvor. Außerdem wurde die Seite etwas erweitert.

Und damit soll unser Rückblick abgeschlossen sein. Es gab nicht nur Negatives in diesem Jahr. Dennoch freuen wir uns, dass 2020 ein Ende findet und hoffen auf ein besseres und fußballreiches Jahr 2021. Wir bedanken uns bei allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die uns die Treue gehalten haben. Nicht zuletzt auch bei all unseren UnterstützerInnen und SponsorInnen. Wir wünschen euch einen guten Rutsch und Gesundheit.

Wir sehen uns 2021!

Crowdfunding übertrifft Erwartungen!

Crowdfunding übertrifft Erwartungen!

Unser Crowdfunding endete an Heiligabend und brachte unserem Verein ein großes Geschenk unter den Weihnachtsbaum:
7095€ und damit sogar 1095€ mehr als wir als Ziel festgelegt hatten sind zusammen gekommen. Dafür sagen wir noch einmal DANKE!
Wir werden mit dem Geld – wie angekündigt – im kommenden Jahr einen Geräteschuppen finanzieren, sodass wir u. a. alle Trainings-Utensilien gut unterbringen können werden – unser Container ist dafür zu klein! Außerdem werden wir für unsere Jugendteams umfangreiches neues Trainingsmaterial anschaffen und unsere neuen Kapazitäten sofort nutzen.

Die „Geschenke“, die wir unsererseits beim Crowdfunding angeboten haben, werden zu gegebener Zeit natürlich auch gemacht.

Ihr habt uns wirklich sehr weiter geholfen und das trotz der Corona-Pandemie. Das ist nicht selbstverständlich, weshalb wir umso glücklicher sind, dass wir uns auf eure Unterstützung verlassen konnten.
Neben all den nicht so erfreulichen Nachrichten ist diese zum Abschluss des Jahres etwas sehr Positives für uns und lässt uns voller Tatendrang in die Zukunft blicken.

Nächstes Jahr geht’s mit Fußball weiter, ganz bestimmt.
Vor dem Jahreswechsel melden wir uns noch ein letztes Mal in diesem Jahr.

Bleibt gesund!

Lockdown, Crowdfunding und eine besondere Weihnachtszeit

Lockdown, Crowdfunding und eine besondere Weihnachtszeit

Bevor wir uns an dieser Stelle erfreulicheren Nachrichten widmen, möchten wir noch ein paar Worte zum „Lockdown“ bzw. Sportverbot verlieren.

Inzwischen ist es schon wieder mehr als einen Monat her, dass wir uns gezwungenermaßen in die Winterpause begeben mussten. Der Inzidenzwert drohte bundesweit in beängstigende Sphären zu steigen, wodurch das Infektionsgeschehen an zahlreichen Orten unübersichtlich wurde. Kontaktverfolgungen konnten – erst recht nicht zügig – nicht mehr überall gewährleistet werden und die Zahl der am Coronavirus verstorbenen Menschen stieg ebenso an wie die der CoronapatientInnen in Krankenhäusern und insbesondere auf den Intensivstationen. In Folge dessen einigten sich die regierenden PolitikerInnen auf Bundes- wie Länder-Ebene wieder auf verschärfte Maßnahmen zur Kontaktreduzierung. Anders wie im Frühjahr dieses Jahres versuchte man dabei aber „mild“ vorzugehen und bspw. zahlreiche Geschäfte und Schulen ohne besondere, neue Hygienekonzepte offen zu lassen – im Gegensatz zur Gastronomie und eben auch Sportvereinen. Nach der lang ersehnten Aufnahme des Trainings- und später des Spielbetriebs ein Schlag ins Gesicht, der zunächst verdaut werden musste.

Wir hätten insbesondere unseren Kinder- und Jugendteams ein geordneteres Ende des Fußballjahres gewünscht. Eine herbe Enttäuschung, die es aber zu akzeptieren und respektieren gab und gibt. Zum damaligen Zeitpunkt hatten wir noch die Hoffnung, dass die Maßnahmen die gewünschten Erfolge bringen würden und zumindest unsere Kinder- und Jugendteams so noch dieses Jahr wieder trainieren könnten. Diese Hoffnung ist aber nicht erst in dieser Woche erloschen. Die Infektionszahlen steigen weiter bzw. stagnieren auf einem extrem hohen Niveau. Mehrere hundert Menschen sterben täglich, das Personal im Gesundheitswesen, speziell in den Krankenhäusern, arbeitet längst nicht mehr am Limit, sondern darüber hinaus. Dementsprechend gibt es keine andere Möglichkeit als die Maßnahmen wieder deutlich zu verschärfen und weitere Teile des öffentlichen Lebens herunterzufahren. Wir finden die Situation ebenfalls nicht schön und würden uns wünschen, dass 2020 ein ganz anderes Jahr geworden wäre. Aber so ist es nunmal nicht gekommen.

Wir stehen als Verein hinter den Maßnahmen, die Menschenleben retten sollen und sehr wahrscheinlich auch werden. Wir bitten euch nicht nachlässig zu werden, Abstände weiterhin einzuhalten, Mund-Nasen-Schutz zu tragen und Kontakte massiv zu reduzieren.

Crowdfunding

Nach diesem etwas längeren „Exkurs“ zur derzeitigen Pandemie-Lage möchten wir nun zu erfreulicheren Entwicklungen kommen. Nach jetzigem Stand hat unser Crowdfunding 6425 € eingebracht. Somit haben wir unser Ziel schon jetzt übertroffen und werden deshalb das Geld auch ausgezahlt bekommen. Damit können wir nicht nur die Infrastruktur unserer Sportanlage merklich verbessern, sondern vor allem die Trainingsausrüstung unserer Kinder-Teams erneuern und erweitern.

Wir sagen schon jetzt „DANKE!“ an alle Spenderinnen und Spender für dieses außergewöhnliche Weihnachtsgeschenk. Unser Dank gilt auch all den Menschen, die Werbung für unser Projekt gemacht und es mit anderen geteilt haben.

Die Personen, die für ihre Spende ein kleines „Geschenk“ ausgewählt haben, werden dieses natürlich durch den Erfolg unseres Projekts auch erhalten.

Unsere Aktion ist aber noch nicht vorbei. Bis Heiligabend könnt ihr die Summe noch erhöhen. Wir versichern euch, dass wir auch für dieses Geld sinnvolle Verwendungszwecke haben. Unter „foernanner.de/in-die-jugendarbeit-investieren“ findet ihr weiterhin alle wichtigen Informationen. Dort könnt ihr auch spenden.

Wenn wir das Geld investiert haben, werden wir darüber selbstverständlich auf unseren Kanälen berichten.

Weihnachtszeit

Weihnachtsstimmung mag dieses Jahr vielleicht nicht wirklich aufkommen. Wir hoffen aber dennoch, dass ihr das Beste aus der Situation herausholt und positiv bleibt, nicht aber Corona-positiv werdet. Bleibt gesund, passt auf euch und eure Mitmenschen auf und habt eine den Umständen entsprechend schöne Adventszeit. Wir werden uns im kommenden Jahr, daran gibt es durch die Entwicklung von Impfstoffen kaum noch Zweifel, irgendwann wieder auf den Plätzen wiedersehen und unseren Sport zelebrieren. Fußball verbindet und das bleibt auch so!

In die Jugend investieren = Die Zukunft fördern

In die Jugend investieren = Die Zukunft fördern

Heute startet unter diesem Titel unsere seit Monaten geplante Crowdfunding-Aktion auf dem Portal „Viele schaffen mehr“ der Volksbank Raiffeisenbank eG. Für den notwendigen Ausbau unseres Sportplatzes im Sinne der Jugendteams sowie die Anschaffung neuer Trainingsutensilien für diese haben wir uns ein Spendenziel in Höhe von 6.000 Euro gesetzt.

Die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG unterstützt schon seit mehreren Jahren soziale, karitative oder kulturelle Einrichtungen, Initiativen und Vereine durch die Schaffung eines digitalen Crowdfunding-Portals. Eben dieses wollen wir uns nun zur Förderung unserer Jugendabteilung und damit des gesamten Vereins zu Nutze machen. Hierzu haben wir uns mit lokalen Vertretern der Bank ausgetauscht und eine eigene Seite auf dem Portal eingerichtet.

Unser veranschlagtes Ziel in Höhe von 6.000 Euro ist keineswegs aus der Luft gegriffen, sondern entspricht der Summe, die für den kurz- bis mittelfristigen Ausbau unserer Sportanlage am Ülkeweg 77 notwendig ist. Alle Projekte, die mit diesem Geld umgesetzt werden sollen, werden auf unserer Crowdfunding-Seite transparent dargestellt. Darunter: Der unausweichliche Ausbau der Lagerungskapazitäten für die Utensilien unserer Jugendteams sowie unseres aktiven Helferteams, des „Bautrupps“, und die Anschaffung neuer Trainingsutensilien für unseren Fußball-Nachwuchs.

Die eigenständige Finanzierung dieser Projekte ist für einen Verein in unserer Größenordnung zeitnah nicht im Rahmen des Möglichen, da stets andere Kosten zur Ermöglichung des Spielbetriebs, der Sportstätten-Pflege und verschiedener weiterer Aktionen gedeckt werden müssen, die andernfalls auf der Strecke bleiben würden. Deshalb ist jede Unterstützung Eurerseits, die diese soziale Sache stärkt, für uns von enormer Bedeutung.

Die Volksbank Raiffeisenbank eG legt noch etwas oben drauf, wenn Ihr uns unterstützt und unterstreicht so den sozialen Gedanken des Portals „Viele schaffen mehr“. Darüber hinaus dürft Ihr Euch ab einem bestimmten Beitrag auf kleine und limitierte „Geschenke“ von uns freuen, die ebenfalls auf der Seite aufgeführt sind. Bei 25 Euro etwa einen Platz auf unserem „Haus der Jugend“, für 200 Euro ein Sponsorenpaket.

Zunächst läuft unsere Crowdfunding-Aktion bis zum 11.12.2020. Sollte unser Ziel nicht erreicht werden, erhaltet Ihr Euer Geld automatisch zurück. Ist unser Ziel jedoch schon früher erreicht, darf auch weiter unterstützt werden. Die „überschüssigen“ Einnahmen würden ebenfalls gut investiert werden: Unsere Anlage soll zukünftig weiter ausgebaut werden. Außerdem möchten wir nach dem Ende der Corona-Pandemie wieder verschiedene Veranstaltungen wie Jugendturniere durchführen, die mit entsprechender Unterstützung umfangreicher gestaltet werden könnten.

Unser Crowdfunding kann unter folgender Internetadresse unterstützt werden: https://www.foernanner.de/in-die-jugendarbeit-investieren . Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr unsere Aktion unterstützt und teilt!

Spurrillen auf dem Sportplatz

Spurrillen auf dem Sportplatz

In der Nacht vom vergangenen Freitag auf Samstag wurde mutmaßlich mit einem Auto auf unserem Hauptplatz herumgefahren. Dazu berichteten wir bereits über unsere Facebook- und Instagram-Seiten. Am Sonntagmittag trafen sich Vorstandsmitglieder und ehrenamtliche Helfer, um das weitere Vorgehen zu besprechen, welches wir im Folgenden darlegen.

Was war passiert? Am Freitagabend saßen noch einige Herrenspieler am Sportplatz beisammen und haben nach dem Training gegrillt. Als diese das Gelände verließen, war noch alles in bester Ordnung. Am Morgen darauf sollte es aber anders sein: Unser dritter Vorsitzender und Platzwart Johann Oltmanns musste erst einmal schlucken, als er einen Blick auf den Sportplatz warf. Überall auf dem Hauptplatz waren teils tiefere Spurrillen zu sehen. Und das nachdem die ehrenamtlichen Kräfte um unseren Bautrupp in der spielfreien Zeit alles dafür getan hatten, damit sich der Sportplatz zur neuen Saison in einem optimalen Zustand befindet. Es war ihnen gelungen, nun aber wurden sie zurückgeworfen.

Johann fackelte nicht lange und sendete Bilder der unverständlichen Aktion in unsere Vereinsgruppen. Daraufhin fertigten wir Beiträge für unsere Social-Media-Accounts an, die gerade auf Facebook breite Wellen schlugen. Laut Facebook-Statistik wurde der Post über dreihundertzwanzigmal geteilt, wodurch dieser nach jetzigem Stand über 36.500 Accounts erreicht haben soll. Die Reaktionen schlossen sich weitgehend unserem Ärger an. Wir hoffen, dass die verantwortlichen Personen durch die klaren Worte und das Teilen der Beiträge erreicht wurden und verstanden haben, wie dumm ihr Handeln war. Bestenfalls erreichen uns Hinweise darauf, wer es war oder die Personen sind so ehrlich und melden sich eigenständig.

Am Sonntagmittag trafen sich mehrere Mitglieder des Vorstandes sowie der Bautrupp, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Viel ist derzeit nicht an den Schäden zu machen. Der Platz wird kurzfristig gestriegelt und gewalzt, an manchen Stellen vielleicht etwas aufgefüllt. Der Trainings- und Spielbetrieb ist zurzeit nicht bedroht. Die Teams sind aber gebeten worden die entsprechenden Stellen im Training zu meiden. Um die Hoffnung auf das Finden der verantwortlichen Personen zu vergrößern, aber auch um ein klares Zeichen zu setzen, haben wir als Verein mit finanzieller Unterstützung eine Belohnung in Höhe von 500€ ausgerufen, die für entscheidende Hinweise zur Überführung der Täter ausgezahlt wird.

Anfang der Woche wurde der Kontakt zur Gemeinde gesucht, da diese der Eigentümer der Plätze ist. Dabei ist herumgekommen, dass wir vom Verein aus Anzeige erstatten. Außerdem wird in Kürze gemeinsam beraten, was unternommen werden kann, um derartige Vorfälle in Zukunft zu unterbinden. Es ist nämlich nicht das erste Mal: Schon vor einigen Jahren wurde unser Jugendplatz auf ähnliche Art zerstört. Damals kamen die Übeltäter über den Schulhof, auf dem daraufhin Vorrichtungen erschaffen wurden, um dies künftig zu verhindern. Nun wurde der Weg über den Festplatz gewählt, weshalb ein Zaun für den entsprechenden Bereich im Gespräch ist.

Es ist schlichtweg ärgerlich, dass ehrenamtliche Arbeit immer wieder mit Füßen getreten wird. Aus dieser dummen Aktion heraus entsteht ein Mehraufwand für unsere Helfer, den sich jeder gerne ersparen würde. Würde man ein Unternehmen zur Reparatur der Schäden beauftragen, wären die 1000 Euro an Kosten schnell nicht weit. Und hätte es eine längere Zeit geregnet, wäre der Platz in diesem Jahr nicht mehr bespielbar. Dabei sind unsere Fußballer nach monatelanger Corona-Pause heiß auf die neue Saison und wollen ihre Heimspiele sowie das Training nicht missen.

Wir hoffen, dass sich die Schuldigen finden und sich derartige Vorfälle in Zufunft nicht wiederholen. Wer Hinweise zur Tat hat, kann sich gerne an unsere Facebook- oder Instagram-Seite wenden oder ein Vorstandsmitglied kontaktieren. Die Kontaktdaten dieser finden sich unter „Verein/Vorstand“ auf unserer Seite.

Außerdem möchten wir uns noch einmal für das Teilen unserer Beiträge bedanken, ebenso bei der „Ostfriesen-Zeitung“ und den „Ostfriesischen Nachrichten“ für die Berichterstattung.

Der „Spetze“ brennt nicht mehr…

Der „Spetze“ brennt nicht mehr…

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass wir vor einigen Jahren vollständig vom Münke- an den Ülkeweg umgezogen sind. Im offiziellen Gründungsjahr 1950, ein Jahr nach der beschlossenen Vereinsgründung, bot Jann Ockenga (†) – damaliger Gastwirt und Inhaber der Gaststätte „Im alten Kompaniehaus“ – dem Verein den Sportplatz an. Bis 2017 blieb dieser unsere sportliche Heimat, wenn zuletzt auch nur noch für unser Herrenteam.

Schon einige Jahre zuvor wurden die Aktivitäten am Ülkeweg ausgebaut und ein neuer Sportplatz angelegt. Fortan kannten die Jugendspieler diesen fast ausschließlich als ihre Spielstätte. Für die Herrenspieler, aber gerade auch den Vorstand und all diejenigen, die auch heute noch unzählige Erinnerungen mit der Anlage „unnen up Spetz“ verbinden, war die Trennung selbstredend wesentlich schwieriger. Doch am Ülkeweg wurde immer mehr Arbeit investiert und vieles neu hergerichtet, während gerade der Kabinentrakt am Münkeweg nicht jünger und die Sportplatz-Pflege auch dort nicht weniger wurde. Schon eher stand fest: Zwei Sportanlagen würden sich dauerhauft nicht für unseren Verein lohnen. Sowohl aufgrund der Anzahl unserer Teams als auch des zeitlichen Aufwandes, der das ehrenamtlich verträgliche Maß überschritten hätte.

Der „Spetzenberg“, der in Anlehnung an den „Betzenberg“ wegen sportlich erfolgreicher Jahre so getauft wurde, wurde Geschichte und nicht mehr Zukunft. Letztere ist der Sportplatz am Ülkeweg und das nun mindestens schon seit drei Jahren. Vieles, was noch verwertbar war, wurde vom Münkeweg in die „Dorfmitte“ geholt. Angefangen mit kleinen wie großen Toren und Trainingsutensilien bis hin zu Bandenhalterungen, den Werbebanden sowie Trainerkabinen und dem Eingangstor.

In diesem Jahr wurden vier der sechs Flutlichtmasten an den SV Neufirrel verkauft. Dieser sorgte selber für den Abbau und Transport und brachte darüber hinaus die verbleibenden zwei Flutlichter an den Ülkeweg, wo sie den geplanten neuen Trainingsplatz irgendwann einmal beleuchten sollen. Außerdem verkauft wurde die Blockhütte samt Grillmöglichkeit, aus der heraus über eine lange Zeit der Verkauf von Verpflegung organisiert wurde. Vor allem nach den Spielen diente sie auch den Spielern als Treffpunkt. Einzig verblieben sind nun noch die Ballfangzäune, die ebenfalls weiter verwertet werden sollen.

Der Blick ist nun in die Zukunft und auf den Ülkeweg gerichtet. Dort ist bereits viel entstanden und einiges wird dank der fleißigen Helferinnen und Helfer, allen voran des Bautrupps, noch folgen.